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Vitalität und Energie - Ojas

Körperkraft, Vitalität, Lebensenergie, Glanz… sind nur einige Übersetzung für den Begriff „Ojas“. Wenn es im Ayurveda um den Begriff „Ojas“ geht werden alle ganz hellhörig. Die meisten Menschen streben nach Wohlbefinden, Energie, Lebensfreude, Gesundheit und Glück. Um diese Bedürfnisse zu erlangen stehen uns im Ayurveda zahlreiche Empfehlungen zur Verfügung. Sie zielen darauf ab unser Ojas zu steigern und somit diese Bedürfnisse zu stillen. Was ist nun mit Ojas genau gemeint? Ojas ist ein Überbegriff für eine Gruppe von Substanzen in unserem Körper die unsere Gesundheit auf körperlicher und psychischer Ebende aufrecht erhalten. Diese Substanzen sind wichtig für einen gut funktionierenden Stoffwechsel, ein starkes Immunsystem, eine optimale Zellteilung und -erneuerung. „Ojas“ steht somit nicht für eine bestimmte Substanz in unserem Körper, sondern für viele einzelne Bereiche die all die oben genannten Funktionen unterstützen, steuern und beeinflussen. Sprechen wir von „Ojas“ können wir z.B. meinen das Blut, Hormone, Enzyme, Mineralien, Spurenelemente, alles was unsere Körperfunktionen stärkt, unterstützt und überhaupt ermöglicht. Sinkt unser „Ojas“ fehlt es uns an Antrieb, Energie, Widerstandskraft auf körperlicher sowie auf emotionaller Ebene. Wir fühlen uns Lustlos, Unzufrieden, Angespannt, Gereizt, Schwach, Leer, Unruhig…

Was hilft nun unseren „Ojas“-Haushalt im Gleichgewicht zu halten: vor allem sogenannte Rasayanas, dies sind ayurvedische Nahrungsmittel, Gewürze und Kräuter zur Regeneration und Zellerneuerung. Dazu zählen beispielsweise Safran, Mango oder Granatapfel sowie wirkungsvolle Rasayana-Kräuter wie Guduchi, Amalaki und Brahmi… Besonders vorzuheben ist auch das leckere Kräutermus Chyavanprash. Es nährt und schenkt auf Dauer eingenommen Vitalität.

Je mehr Stress wir haben, umso regelmäßiger sollten wir Rasayanas in unsere tägliche Alltagsroutine integrieren. Und am besten wirken die Rasayanas, zusammen mit zwei weiteren Substanzen zum Ojas-Aufbau – Ghee und hochwertige Milch – auf das körperliche und mentale Wohlbefinden. Jedoch auch ein erfülltes Leben auf allen Ebenen mit einer Grundbasis die einem Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit gibt, einem angepassten Lebensstil mit ausreichend Bewegung und gesunder Ernährung und vor allem: viel, viel LACHEN sind die Grundlagen für ein gesundes Ojas.

Checke deinen „Ojas“-Level in einer ayurvedischen Konsultation.

Kalte Jahreszeit = Erkältungszeit?? Hier einige spezielle ayurvedische Tipps zur Stärkung deines Immunsystems

Hier einige spezielle ayurvedische Tipps zur Stärkung deines Immunsystems

Gerade in der kälteren Jahreszeit sollten verstärkt warme Mahlzeiten gegessen und warme Getränke getrunken werden. Warme Speisen regen die Verdauung und den Stoffwechsel an – selbst schwer Verdauliches kann so besser aufgespalten und verwertet werden. Frische, selbst gekochte Speisen aus regionalen, biologischen Produkten haben außerdem den größten „Heilwert“.

Esse regelmäßig und nur wenn du wirklich hungrig bist und die vorangegangene Mahlzeit vollständig verdaut ist. Die Pausen zwischen den Mahlzeiten sollten einige Stunden betragen und keine Zwischenmahlzeiten beinhalten.

Ingwer zählt zu den wichtigsten Gewürz-und Heilmitteln im Ayurveda. Für einen milden Ingwertee werden zwei bis drei etwa 1-Euro-Münzen-große und -dicke Scheiben Ingwer in einem ¾ Liter Wasser zirka 5-10 Minuten geköchelt. Ein bis zwei Tassen vor allem am Vormittag getrunken, unterstützen die Verdauung und beugt Erkältungen vor.

Eine richtige Vitamin-Bombe ist Chyavanprash. Das ayurvedische Fruchtmus auf der Basis von Amlafrüchten stärkt auf Grund seines hohen Vitamin-Gehalts das Immunsystem – ein bis zwei Teelöffel täglich genügen. Zu Chyavanprash stehen weiter unten noch mehr Informationen.

Ein weiteres Highlight zur Stärkung des Immunsystems ist die sogenannte „goldene Milch“ oder auch „Kurkuma-Latte“ genannt. Der Hauptanteil der goldenen Milch ist, wie bereits verraten, Kurkuma. Laut Ayurveda wirkt Kurkuma u.a. blutreinigend, entgiftend, heilungsfördernd, verdauungsanregend und somit auch stärkend für das Immunsystem. Es fördert die Durchblutung, schützt unsere Zellen und kann regelmäßig eingenommen den Energielevel steigern. Ganz neu im Ayurveda-Fachhandel ist nun eine fertige Gewürzmischung zur schnellen Herstellung einer „Kurkuma-Latte“. Anrühren und genießen… http://www.ayurveda-marktplatz.de/golden-milk-gewuerzmischung-bio.html

Erfreut euch an den Besonderheiten der vor uns liegenden Jahreszeit mit vielen bunten Blättern, schönen Lichtern und Laternen, leckeren warmen Getränken, besonderen Leckereien und, und, und…

Eure Tanja
Namaste

Chyavanprash – ayurvedisches Kräuterfruchtmus

Die Ayurveda-Medizin zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sich unter anderem mit den Themen Stärkung und Regeneration des menschlichen Organismus befasst. In diesem „Rasayana“ genannten Fachbereich geht es vor allem darum, Gesundheit zu fördern, Alterungsprozesse aufzuhalten und Krankheiten zu verhindern.

Eines der bekanntesten und wichtigsten ayurvedischen Rasayana-Mittel ist das Kräuterfruchtmus Chyavanprash. Dieses Nahrungsergänzungsmittel wird nach traditionellen Originalrezepten aus den Ayurveda-Klassikern hergestellt. Neben der Hauptzutat Amla (indische Stachelbeere) finden bei der Herstellung ca. 50 Kräuter und andere hochwertige Zutaten Verwendung (z.B. geklärte Butter, Honig, Safran, Zimt, Kardamom, Süßholz, Pfeffer, u.v.a.). Im Ayurveda ist es bekannt für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften auf körperlicher und geistiger Ebene.

Die Indische Stachelbeere: Amla

Die indische Stachelbeere hat im Vergleich zu anderen bekannten Früchten einen außerordentlich hohen Gehalt an Vitamin-C. Die Früchte sind eine regelrechte Vitamin-C-Bombe und enthalten zusätzlich wertvolle Tannine, die das Vitamin C vor Oxidationsprozessen schützen. Kernbestandteile des Chyavanprash sind freie Radikale, die entscheidende Rollen bei Zellalterungsprozessen spielen, wirksam zu binden und unschädlich zu machen.

Aus ayurvedischer Sicht hat Chyavanprash eine sehr ausgleichende und harmonisierende Wirkung auf den Menschen. Chyavanprash wirkt aufbauend, nährend und vor allem immunsteigernd. Es schützt vor Auszehrung und Erschöpfungszuständen, verleiht Stabilität und dient zur allgemeinen Unterstützung bei Genesungsprozessen jeglicher Art.

Chyavanprash sollte als Nahrungsergänzungsmittel täglich eingenommen werden. Es empfiehlt sich, 1-2 Teelöffel täglich zu sich zu nehmen, am besten mit etwas warmer, aufgekochter Bio-Milch, alternativ mit etwas heißem Wasser oder im Kräutertee. Chyavanprash schmeckt aber auch lecker als würziger Brotaufstrich oder einfach pur vom Löffel.

Die Einnahme von Chyavanprash ist für alle Altersstufen geeignet. Auch die Kleinen mögen es…

Regelmäßige Massagen in der Schwangerschaft wirken durch verschiedene Mechanismen erfolgreich:

  • Die Kommunikation mit dem Ungeborenen über die Schwangeren-Massage beruht im Ayurveda auf uralten Weisheiten und wird traditionell dann eingesetzt, sobald sich die Sinnesorgane des Kindes entwickelt haben, es sensorische Impulse mit Gefühlen zu verknüpfen beginnt und dies auch signalisiert. Die Mutter kann sich in den Momenten der Entspannung gut auf das neue Leben einstimmen und es entsteht eine intensive Mutter-Kind-Beziehung, die bis weit nach der Geburt Einfluss nimmt.

Laut Ayurveda werden viele Fähigkeiten, die im Mutterleib bereits eintrainiert werden, für die spätere Entwicklung und das Verhalten von entscheidender Prägung sein.

  • Regelmäßige Massagen können die Schwangere unterstützen indem sie Verspannungen lindern bzw. vorbeugen, die Gewebsdurchblutung angenehm fördern, das Lymphsystem unterstützen und positiv nährend auf Mutter und Kind wirken.
  • Zum anderen findet durch das Einmassieren eine Hauterwärmung statt und die speziellen ayurvedischen Kräuteröle gelangen schnell durch die Hautschranke in den Körper, lösen Blockaden und stehen als Heilmechanismen zur Verfügung. Diese Hilfestellung findet gleichzeitig auf körperlicher und emotionaler Ebene statt.

ayurvedische Schwangeren-Massage Garbhini-Massage​​

Fit in den Frühling

„Fit in den Frühling“ überall ist es zurzeit zu lesen. Und es ist auch etwas Wahres dran. Viele Menschen sind im Frühjahr geplagt von Müdigkeit, Energielosigkeit, Infektanfälligkeit  und die ersten Anzeichen von Allergien machen sich wieder breit.

Ayurvedisch gesehen liegt dies unter anderem an der nährstoffreichen Nahrung und verminderter Stoffwechsellage der kalten Jahreszeit. Dadurch bildet sich ein Übermaß an „Ablagerungen“ (Schlacken) und Schleim im Organismus. Im Rahmen einer Reinigungskur kann diese gut eliminiert wedern. Unsere ayurvedische Fastenkur bei AyurSeta ist zwar in diesen Tagen beendet doch möchte ich nun allen noch ein paar Anregungen geben sein persönliches Energieniveau zu steigern:

  1. starte jeden Morgen mit 2 Gläsern warmen Wasser, welches du ca. 10-15 min abgekocht hast
  2. trinke über den Morgen verteilt Ingwerwasser
  3. trinke über den Tag hinweg bittere Kräutertees (Detoxtees), gerne mit etwas Honig
  4. lege 1x wöchentlich einen Fastentag ein an dem du dich z.B. nur flüssig ernährst, gern z.B. mit Reisbrühe oder mache eine 2-3 Tageskur daraus:

Grundrezept Manda (Reisbrühe)

– 2 EL Basmatireis
– 700 ml Wasser

Einen Topf erhitzen und den Reis darin 1 bis 2 Minuten trocken anrösten. Nun das Wasser zufügen und den Reis zum Kochen bringen. Sobald der Reis weich ist, kann das Reiswasser abgegossen werden. Gewürz-Variationen von Manda-Reisbrühe:

– mit 1 TL Kreuzkümmel bei Schweregefühl und Antriebslosigkeit  oder
– mit 3 bis 4 Kardamomkapseln bei Übelkeit und Sodbrennen oder
– mit 1 Zimtstange und 4 bis 5 Pfefferkörnern bei Erkältung und Asthma- mit 1TL Fenchelsamen bei Blähungen

  1. einige ayurvedische Ernährungsregeln beachten
    – nicht zuviel essen (den Magen nur 3/4 füllen)
    – keine Zwischenmahlzeiten
    – verdauungsfördernde Gewürze verwenden, sehr zu empfehlen für das Frühjahr sind die Gewürzmischungen: Happy Kapha,Trikatu und Hot India
  1. weitere würzige Anregungen findest du hier:

Viel Spaß beim Start in den Frühling. Genieße das Erwachen der Natur und spüre die aufkommende Energie.

Eure Tanja
Namaste

Geschenkideen zum Selbermachen

Bald ist Weihnachten und damit die Zeit des Schenkens und Beschenkt werden. Das richtige Weihnachtsgeschenk auszuwählen kann manchmal ganz einfach sein und manchmal zerbricht man sich fast den Kopf. Damit ihr ganz entspannt die wunderbare Adventszeit und den Zauber dieser lichtvollen Zeit genießen könnt, habe ich für euch hier ein paar einfache Geschenkidee zum Selbermachen. Einmal Zutaten besorgen und etwas Zeit investieren und viele Freunde und die Familie damit beglücken. Denn nicht die Größe des Geschenkes sondern die Liebe die dahinter steckt ist entscheidend. 

Apfel-Chutney winterlich süß oder würzig:

Erweitere deine Küche und die Küche deiner Liebsten um herrliche Chutneys. Ein Chutney ist eine kalte Dip-Beilage. Damit erweiterst du all deine Gerichte um eine zusätzliche Geschmacksrichtung und die enthaltenen Gewürze kurbeln zusätzlich deine Verdauung an. Somit kann die Mahlzeit leichter verdaulich werden. Egal ob du dein Chutney eher süß oder würzig gestaltest, es passt herrlich zu Reis- und Gemüsegerichten und auch gut zu kombinieren mit Fleisch. In unserer Küche vom Prinzip her evtl. zu vergleichen mit einem Preiselbeeren-Dip. Als Geschenk oder auch als Mitbringsel zu einem Festessen – ein gutes Chutney unterstützt jede Verdauung, welche an den Festtagen doch sehr gefordert wird.

Apfel-Chutney  (Rezept von Kerstin Rosenberg):

  • 2 Äpfel
  • 1 Stück Ingwer (je nach Beliebtheit von Ingwer von ca. 1 € groß – Walnussgroß)
  • 1 TL Ghee
  • Saft von einer Orange oder auch 2-3 Mandarinen
  • 4 Scheiben getrocknete Mango
  • 2 TL Vollrohrzucker
  • Etwas Salz und Pfeffer

Nun ob lieber süß:  dann + 1 TL Sweet Krishna Gewürzmischung  (Kardamom, Vanillezucker, Zimt, Ingwer, Nelke, Sternanis, Fenchel, Zitronenschale, Piment, Muskatblüte, Koriander)

Oder lieber würziger: + 1 TL Tasty Chutney Gewürzmischung (Ingwer, Zitronenschale, brauner Vollrohrzucker, langer Pfeffer, Bockshornkleesamen, Steinsalz, Kardamom, Zimt, Koriandergrün, Cayennepfeffer, Muskatblüte)

Je nach Größe der Äpfel ergibt dieses Rezept ca. ein kleineres – normales Gläschen voll. Somit bei Massenproduktion die Menge dementsprechend erhöhen.

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!

Eure Tanja
Namaste

Jahreszeitliche Empfehlungen des Ayurveda

So wie die unterschiedlichen Jahreszeiten Einfluss auf die Natur haben, so hat die Veränderung in den jeweiligen Zeiten auch Einfluss auf unseren Körper. Im Frühjahr verändert sich die Atmosphäre in der Natur, es wird wärmer die ersten Blumen und Pflanzen kommen. Die Temperatur steigen im Sommer weiter an und je nach Klima blüht oder verblüht es in der Natur. Ayurveda beschreibt insgesamt 6 Perioden im Jahr. Aktuell befinden wir uns laut Ayurveda bereits im späten Sommer und dementsprechend verändert sich auch das Milieu in unserem Körper. 

Manche von euch spühren das auch an bestimmten Symptomen die manchmal, so scheinen sie ganz von alleine zu kommen und wieder zu gehen. Wer versucht auf sein Körpergespür zu hören trifft oftmals die richtigen Verhaltensmaßnahmen zur richtigen Zeit ganz automatisch. Im heißen Sommer hat man oftmals keinen so großen Appetit und schon gar nicht auf „schwere“ Sachen und dies ist schon einmal ein erster Hinweis auf das niedrigere Verdauungsfeuer welches im Ayurveda als Agni bezeichnet wird. Die Atmosphäre in der Natur verändert sich so, dass in unserem Körper das Agni schwach ist, welches wiederum dazu führt, dass uns weniger Energie zur Verfügung steht und wir uns oftmals schlapp fühlen. Wichtig ist es zum einen auf sein Körpergespür zu hören, zum anderen aber die Balance zu halten um das Verdauungsfeuer nicht weiter zu schwächen. Um nicht auszuzehren empfiehlt Ayurveda in dieser Jahreszeit einen gemäßigten Lebensstil, indem übermäßiges Sonnenbaden und zu schwere Körperübungen gemieden werden. Wenn möglich mache öfter mal Siesta so wie es die Menschen in den heißen Ländern auch automatisch machen. Hierbei geht es aber mehr um ruhen bzw. seine Tätigkeiten langsamer auszuführen, da tiefer Tagesschlaf im allgemeinen vermieden werden sollte. Tagesschlaf schwächt Agni weiter, fördert die Entstehung von Schlacken und macht träge, was jeder bestimmt nach einem zu langem Tagesschlaf schon selbst bemerkt hat. Zur inneren Stärkung empfiehlt Ayurveda verstärkt Honig zu sich zu nehmen evtl. auch in leckeren Getränken wie Honig-Zitronen-Wasser. Tägliche Speisen sollten aus leichtem Gemüse, frischem Salat vor allem mit leckeren Kräutern und hochwertigen Ölen bestehen. Ein leckerer Salat sollte aber eher zur Mittagszeit verzehrt werden um das Agni nicht noch weiter zu schwächen. Ein Beispiel für ein tolles Sommer-Rezept findet ihr hier.

Die Gewürzmischungen sind eine Bereicherung für jede Küche, können aber auch gerne durch Einzelkräuter ersetzt werden:

Enjoy Pitta =  wichtigste Bestandteile: Koriandersamen, Fenchel, langer Pfeffer, Kurkuma, Koriander, Bockshornklee, Kardamom

Tastey Chutney = wichtigste Bestandteile: Ingwer, langer Pfeffer, Bockshornkleesamen, Kardamom, Zimt, Koriander, Cayennepfeffer, Muskat

Viele sonnige Grüße und genießt die Jahreszeit mit all ihren Besonderheiten.

Eure Tanja
Namaste

Ayurveda und Lebensfreude​​​

Ayurveda – eine Quelle jahrtausendaltem Wissens bietet zahlreiche Tipps um unseren Lebensalltag zu bereichern. Ein besonderer Bereich im Ayurveda stellt die sogenannte Gesundheitskunde Rasayana dar.

Eine Fülle von Maßnahmen die erklären was für den einen Menschen positive Eigenschaften mit sich bringt und für den anderen Menschen unzuträglich ist. Rasayana lässt sich schwierig in unsere Sprache übersetzen. Häufig werden Begriffe wie „Verjüngungstherapie“ oder „Anti-Aging“ dafür verwendet. Doch eigentlich handelt es sich dabei um etwas viel tiefgreifenderes als Faltenfreiheit. Im Ayurveda ist die Grundlage des Aufbaus unserers Körpers der Stoffwechsel, welcher je nach Möglichkeit die zu sich genomme Nahrung aufnimmt und umwandelt in unsere Körperstrukturen. „Du bisst also was du isst“, genauer „Du bisst wie und was du verdaust“. Das erste Gewebe was nach der Aufnahme entsteht ist das sogenannte „Rasa“-Gewebe: welches das Blutplasma darstellt. Darauf aufbauend entstehen dann alle weiteren Gewebe im Körper. Somit sieht Ayurveda es als äußerst wichtig, dass das „Rasa“-Gewebe von exzellenter Qualität zu sein hat. Die Gesundheitskunde Rasayana beschreibt Maßnahmen zur Erhaltung des jugendlichen Gefühls im Alter, zur Förderung der Lebensspanne, dem Intellekt, der Kraft und Immunität, sowie dem Beseitigen von Krankheit und somit der Steigerung der Lebensfreude.  Als Maßnahmen werden heutzutage unterschiedlichste Nahrungsmittel, Heilkräuter, Entschlackungsmaßnahmen und Entspannungstechniken empfohlen. Auch Sebastian Kneipp sprach schon davon: „Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für Krankheit opfern.“

Im Workshop „ayurvedische Frauenheilkunde“ wird ein spezieller Nachmittag zum Thema „Rasayana für die Frau“ angeboten. Weitere Infos siehe unter Workshops.

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